Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert erneut Hof Grube

Lüdinghausen. Karin und Johannes Busch strahlten mit der Sonne um die Wette, denn Sigrid Karliczek, Leiterin Ortskuratorium Münster der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, überreichte erneut einen Fördervertrag in Höhe von 50.000 Euro. Das Ehepaar Busch saniert seit einigen Jahren (als Lebensaufgabe) den historischen Hof Grube, Baujahr 1517, in Lüdinghausen im Münsterland. Das Geld wird für den Innenausbau des ältesten bekannten Bauernhauses Westfalen verwendet. Geplant sind die Restaurierung des Kamins, der Türen, der Putzoberflächen sowie einiger Böden in den verschiedenen Kammern.

Sigrid Karliczek zeigte sich bei der Ortsbegehung begeistert von den Fortschritten des in Vierständerbauweise errichteten Hauptgebäudes. „Jedesmal, wenn ich hierher komme, sind wieder neue Arbeiten abgeschlossen. Gerne fördern wir solche Objekte, die der Öffentlichkeit dienlich und auch in Zukunft zugänglich sind.“ Die Ortskuratorin hatte Bodo Kemper, Senior Referent, von West Lotto mitgebracht. Auch er war von Hof Grube und der Arbeit der Familie Busch höchst angetan.

West Lotto hat allein im Jahr 2012 die Summe von 3,7 Millionen Euro für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in NRW aufgebracht. Seit 1991 profitierten in NRW rund 1.000 Projekte der Stiftung von den Zweckerträgen von WestLotto.

 

Michaela Töpfer, IGB

Foto: M. Töpfer