Die vier Hausseiten im Detail

In die Gestaltung der Fassade ist nur ganz behutsam eingegriffen worden. So haben wir auf der Westseite den einmal nachträglich angebauten Windfang vor der Tür zum Garten abgerissen. Als Wetterschutz wurde über dem Eingang ein Dach errichtet. Eingedeckt wurde dieses Dach mit den alten Linksdeckern, die bei der Neueindeckung des Stalls übrig geblieben waren. Darüber hinaus ist auf der Westseite eine Terrassentür anstelle eines Fensters eingebaut worden. Das zukünftige Café erhielt so mehr Licht und einen Zugang zur Terrasse. Ein zusätzliches Fenster ist noch für die Waschküche eingebaut worden.

Die Nordseite war die am stärksten vernachlässigte Fassadenseite. Hier sind zum Teil zusätzliche Fenster in die Gefache eingesetzt worden, bei denen schon ein Brüstungsriegel oder wo einfach nur eine Klappe vorhanden war. Auch wurde von der Waschküche aus eine Tür eingebaut, um einen Zugang zum Garten zu bekommen. Der Aufgang zur Tür wurde in dem gleichen Stil wie der schon vorhandene Aufgang auf den Heuboden am Stall neu errichtet. In den Giebel sind, wie auf der gegenüberliegenden Südseite, drei neue  Holz-Sprossenfenster eingebaut worden.

In die zum Innenhof zeigende Ostseite wurden am Zwerchhaus neue Fenster eingebaut. Hier wurden die zwei kleinen alten Fenster durch zwei  Sprossenfenster ersetzt und jeweils ein Fenster in die Außenseiten eingebaut. Die alte Klappe als Zugang zur Schrotmaschine wurde durch ein Fenster ersetzt.

Auf der Südseite wurden, bis auf den Austausch des maroden Giebelfensters gegen drei neue Sprossenfenster, keine Veränderungen durchgeführt.

Nordfassade vor der Renovierung
Bau des Treppenaufganges an der renovierten Nordfassade
Ostfassade vor der Renovierung
Ostfassade nach der Renovierung
Südfassade vor der Renovierung
Südfassade heute. Am Zwerchhaus (rechts oben) ist deutlich die vorwitzige, aufwärtsstrebende "Nase" zu sehen.