Dach, Giebel und Schornstein

Bevor die Dachsanierung beginnen konnte, mussten die Schornsteinköpfe am Wohnhaus zum Teil neu aufgemauert und zum Teil neu verfugt werden.

Die beiden Hausgiebel waren unterschiedlich gestaltet. Auf der Südseite waren die ehemals vorhandenen Biberschwänze zu DDR-Zeiten durch graue Asbestplatten ersetzt worden. Das Fenster im Südgiebel war total verrottet. Auf der Nordseite hing noch der Restbestand der alten Biberschwänze. Diese wurden vorsichtig abgenommen und warten jetzt in der Scheune auf einen neuen Einsatz.

In beide Giebelseiten wurden jeweils drei neue Sprossenfenster eingebaut und die oberen Giebelflächen anstelle des Asbestbehanges mit Schieferplatten eingekleidet. Auch die neuen kleinen Dachgauben und das Zwerchhaus wurden an ihren Wangen mit Schiefer versehen.

Das Hausdach wurde im zweiten Bauabschnitt neu eingedeckt und die gesamte Dachfläche mit Isoflock isoliert. Bei der Hauseindeckung wurde darauf geachtet, dass die vorwitzige "Nase" des Zwerchhauses erhalten blieb. Diese entsprach natürlich nicht den geraden Linien, die für die Dachdecker sehr viel einfacher zu bewältigen wären. Selbstverständlich hat das Haus jetzt auch endlich eine Dachrinne erhalten.

Das Haus bekommt ein neues Dach
Instandsetzung der Schornsteinköpfe