Baupolitik und demografischer Wandel

Liebe Besucher der IgB - Homepage,

Sie sind hier auf eine Seite gelangt, die ein Thema beleuchten soll, das im Jahr 2010 so richtig nach Vorne gekommen ist, obwohl es eigentlich schon längst intensiver  hätte behandelt werden müssen. Vor allem die Politik hat diese Problematik weitgehend verschlafen und insbesondere die Kommunal – und Regionalpolitik tun sich schwer, rational mit dem umzugehen, was in Dörfern  und Städten  in peripheren Räumen passieren wird.

Periphere Räume sind dabei nicht etwa nur weit abgelegen Gebiete in den „neuen“ Bundesländern, sondern auch im Westen gibt es solche, mitunter nur zwanzig bis dreißig Kilometer von Großstädten entfernt. Die von Kommunalpolitikern jetzt angestoßenen Maßnahmen muten mitunter an wie das „Pfeifen im Wald“! Aktionsgruppen werden gebildet, Altentreffen, Erzählcafés, Alt- und Jung-Events werden  initiiert, ja sogar mit neuem Spielgerät auf dem Spielplatz will man dem Einwohnerrückgang mancherorts entgegentreten.

Was sich so schön neutral unter dem Begriff „Demografischer Wandel“ verbirgt, ist nichts anderes als ein sich inzwischen dramatisch entwickelnder Bevölkerungsschwund, dessen Auswirkungen sich manche kaum vorstellen können oder wollen.

Auf Initiative der IgB hat das Deutsche Nationalkomitees (DNK) die jährliche Pressefahrt unter das Motto „Haus sucht Bauer – Denkmalschutz und demografischer Wandel“ gestellt. Die Pressefahrt, organisiert und unterstützt von der IgB und dem Nds. Landesamt für Denkmalschutz in Hannover, fand im Raum Göttingen – Uslar – Bodenfelde – Hann. Münden statt, also in Südniedersachsen zwischen den Großstädten Kassel und Göttingen.

Diese Pressefahrt hat, wie beabsichtigt,  dazu geführt, dass sich Vertreter und Vertreterinnen der bundesdeutschen Presselandschaft eingefunden haben, um sich die Entwicklung vor Augen führen zu lassen – und sie hat zu etlichen Artikeln zum Thema geführt, die wir hier teilweise zugänglich machen wollen.

Die Internetredaktion würde sich freuen, wenn Sie sich mit Beiträgen, Kommentaren u. ä. zum Thema an uns wenden würden. Wir werden Ihre Beträge bzw. eine Auswahl hier veröffentlichen in der Hoffnung, dass sich eine sachliche und interessante Diskussion oder eine Darstellung weiterer Aspekte und Perspektiven ergibt. Das Thema ist keinesfalls „gegessen“, es steht erst am Anfang und ist vor allem offen, was Entwicklung  und tatsächliche Auswirkungen des demografischen Wandels betrifft.

Falls Sie uns einen Beitrag zusenden, gehen wir davon aus, dass Sie nichts gegen eine Veröffentlichung auf der IgB-Homepage haben. Sie erreichen uns unter internet-redaktion@igbauernhaus.de