07.02.2020

scheinbar unscheinbar - Bis zum 15. März für Preis bewerben

Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung Kleines Bürgerhaus den Preis „scheinbar unscheinbar“. Mit einem Preisgeld von 10.000 € ist er einer der höchstdotierten Preise in der deutschen Denkmallandschaft.

Das Besondere an dem Preis ist zudem, dass er ausdrücklich wegweisende Nutzungs- und Vermittlungskonzepte für ein Denkmal prämiert.  Sie besitzen ein historisches kleines Bürgerhaus und haben eine innovative Strategie entwickelt, um es zu erhalten? Vielleicht dient es jetzt als Café, Begegnungsstätte, außerschulischer Lernort, Museums- oder Heimathaus oder Sie haben die Instandsetzung zum Anlass für historische Forschungen genommen? Bis zum 15. März 2020 können Sie sich – als Privatperson, Verein oder Bürgerinitiative – um den Preis „Scheinbar unscheinbar“ bewerben. Die Preisverleihung erfolgt am 17. Mai 2020 im Rahmen des Internationalen Museumstages im LWL-Freilichtmuseum Detmold.

Prämiert werden herausragende Konzepte in den Bereichen Grundlagenforschung, Dokumentation und Vermittlung, mit denen die Bedeutung der „Buden“, „Gademe“, „Kotten“, „Speicher“ oder „Häusgen“ in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht wird. Denn obwohl diese Kleinbauten einen wesentlichen Teil des historischen Baubestandes ausmachen und wichtige Zeugen der Alltagskultur unserer Vorfahren darstellen, sind sie trotz Denkmalschutz vielfach von Abriss, Verfall und undokumentiertem Verschwinden bedroht. Dieser Entwicklung will die Stiftung Kleines Bürgerhaus mit dem Preis „scheinbar unscheinbar“ entgegenwirken.

Weitere Informationen zur Stiftung und den bisherigen Preisträgern erhalten Sie auf
www.stiftung-kleines-buergerhaus.de.
Das Teilnahmeformular kann unter der E-Mail-Adresse
info@stiftung-kleines-buergerhaus.de
angefordert werden.

Hier finden Sie Informationen zu früheren Preisträgern und hier die Ausschreibungsunterlagen.


Klosterstraße in Unna, Preisträger 2018