Gewaltiger Fortschritt für das Spreewaldhaus

Michaela Töpfer

IgB-Außenstelle Spreewald feiert Richtfest

Burg (Spreewald). Das translozierte Spreewaldhaus der IgB auf dem Schlossberghof hat seinen Dachstuhl erhalten. Der Zimmermeister stand am 8. Juli  erhaben auf dem Dach und trug den Richtspruch vor, während er sein Weinglas leerte und dann in die Tiefe fallen ließ.  Jens Möbert, IgB-Mitglied, und als Restaurator die praktische Säule der "Tripelspitze" der Außenstelle Spreewald, schlug als "Bauherr" fachgerecht den Nagel in den Dachstuhl. Gemeinsam feierten die Mitglieder der IgB-Außenstelle Spreewald, die Handwerker und die geladenen Gäste von der Gemeinde und dem Biosphärenreservat Spreewald das Richtfest. Nun können die Dachdecker in den kommenden Wochen das Schilf aufs Dach bringen. Die ausführenden Handwerker erhielten als Dankeschön einen Gutschein für eine Tasse mit Spreewaldmotiv der Töpferin Ilona Möbert. Die Spende von Amtsdirektor Ulrich Noack in Höhe von 1.700 Euro wurde mit viel Applaus gewürdigt. Er hatte anlässlich seines 60. Geburtstags um Geldspenden für das Spreewaldhaus der IgB e.V. gebeten.

Als Nächstes erhält das Haus Fenster und Türen, bevor in der folgenden  Bauphase die Innenarbeiten ausgeführt werden. Vor dem Einbau stehen jedoch noch jede Menge Arbeitseinsätze für die Ehrenamtlich auf dem Programm. Die alten geborgenen Fenster und Türen müssen zunächst bearbeitet und die Ziegelmauern und die Blockbohlenwände verfugt werden.

Ein großer Schatz

Landschaftsplanerin Gabriele Höppner von der IgB Außenstelle Spreewald zeigt sich sehr zufrieden über den kontinuierlichen Fortgang des Bauvorhabens. Sie war zusammen mit der Architektin Petra Schulz eine der Ideengeberinnen für das bemerkenswerte Projekt. Die beiden waren in den 1990er und Anfang 2000er Jahre von der Gemeinde Burg/Spreewald mit der Flächennutzungsplanung und Landschaftsplanung für die Gemeinde beauftragt. Dabei wurden auch Bestandsaufnahmen der rund 600 Hofstellen in der Burger Streusiedlung durchgeführt. Hier findet sich in der historisch wertvollen Streusiedlung ein einmaliger Blockhausbestand. 

Etwa zwei Jahre lang besuchten sie damals jede Hofstelle. Viele Gebäude waren in keinem guten Zustand, die Hofbesitzer bauten neu, veränderten dadurch gewachsene Strukturen. Um dies zu bündeln, wurde eine Erhaltungs- und Gestaltungssatzung  erstellt. „Zunächst sollte die Formensprache und die Größenordnung der Gebäude der einmaligen Spreewaldhöfe langfristig beibehalten werden“, erinnert sich die engagierte Planerin. Die Festlegungen auf dem Papier allein sind aber nicht ausreichend. Zukünftig wird die IgB-Außenstelle Spreewald Beratungen anbieten, um zu klären, was erhaltenswert ist und wo angebaut werden kann.

Schon erkannten die beiden Frauen, „wie besonders diese Landschaft ist und dass die Gemeinde Burg einen großen Schatz hat. Viele der Eigentümer dachten, diese alten, einfachen, kleinen Bauernhäuser wären nichts wert, taugten nur zum Abreißen. Wir hatten natürlich den Ehrgeiz, die Bewohner vom großen kulturellen Wert der historischen Blockhäuser und der schönen Hofensembles zu überzeugen“, erinnert sich Gabriele Höppner.

Es entwickelte sich eine Kooperation mit Steffen Butzeck vom Biosphärenreservat Spreewald, Außenstelle Burg. Das Frauenteam wurde von einigen bereits sehr engagierten Spreewald-Hofeigentümern auf die IgB aufmerksam gemacht – sie wurden Mitglieder. Schon bald entwickelte sich die Idee einer IgB-Außenstelle im Spreewald und wurde 2005 realisiert.

Im Rahmen eines Pilotprojektes, bei dem die Bereitschaft der Eigentümer zur Sanierung ihrer alten Häuser geprüft wurde, stießen die Hausbegeisterten auf das Haus der Annemarie Schulz. Es sollte abgerissen werden. Sie versuchten, die Eigentümerfamilie Möbus umzustimmen. Da bereits eine Abriss- und Neubaugenehmigung vorlag, waren ihre Bemühungen leider vergeblich. So wurde die Bergung des Bausatzes des historischen Wohnstallhauses ausgehandelt. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass es sich um das vermutlich älteste nachweislich datierte Gebäude in Burg, Baujahr 1726, handelte. Dieses Datum findet sich als eingeschnitzte Jahreszahl, rot markiert, auf einem der Hausbalken.

Bis zur neuen Standortfindung floss einiges Wasser durch die Spreewaldauen (der Holznagel berichtete mehrfach). Für den Ankauf waren langfristige Verhandlungen mit dem Land notwendig. Anschließend musste eine Baugenehmigung beantragt werden. Erst dann konnten entsprechende Fördermittel beantragt werden.

Kraft wird gebündelt

Heute steht der Rohbau im Ensemble des Schlossberghofes in guter Gesellschaft neben einem denkmalgeschützten Doppelstubenhaus und dem Neubau der Biosphärenreservatverwaltung mit einer kleinen Ausstellung und einem Vortragsraum. Die Kraft verschiedener gemeinnütziger Vereine und Einrichtungen wird hier gebündelt. Dazu gehören die Verwaltung des Biosphärenreservates Spreewald, der Kräuterverein e.V., der Lehmbauverein e.V., die Kräutermanufaktur des Spreewaldkochs Franke und demnächst auch die IgB e.V. Außenstelle Spreewald.

Der historische Streusiedlungshof soll als Zentrum für Landnutzung und Baukultur entwickelt und weit über Burg hinaus in der Spreewaldregion aktiv werden. Hier wird der richtige und fachgerechte Umgang mit historischen und regionaltypischen Materialien und Handwerkstechniken anschaulich demonstriert werden. Auch die typischen Landnutzungen sollen gezeigt werden. Gebäude und Höfe sind in besonderer Weise mit Obstgehölzen, Kopfweiden, heimischen Laubgehölzen in die Landschaft eingebunden und bilden so die einzigartige Parklandschaft.

In die Landschaft verliebt

Gabriele Höppner ist in die Spreewaldlandschaft verliebt: „Diese Gegend hat alles, für das du als Landschaftsplanerin schwärmen kannst.“ Sie erläutert die Landschaftsstruktur wie folgt: Zahlreiche Gewässer, blühende Wiesen auf empfindlichen Niedermoor- und Auenstandorten, zahlreiche alte Obstwiesen, Gehölzstreifen und kleine Wäldchen. Die  kleinteilige bäuerliche Nutzung ist ein Relikt aus vorindustrieller Zeit. Unter extremen Voraussetzungen haben die Menschen die Landschaft nutzbar gemacht. So sicherten sie unter schwierigsten Bedingungen und auf kleinstem Raum die Existenz für Mehrgenerationenfamilien.

Der Überfluss an Wasser einerseits sowie der Mangel an Wasser andererseits führt noch heute zu einem immerwährenden Kampf zwischen zu großer Nässe und zu großer Trockenheit. So wurden häufig die Ernten aus dem einen oder anderen Grund geschädigt. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass dieses Feuchtgebiet am Tropf der Oberflächenwasserzufuhr hängt. „Ohne die kontinuierliche Wasserzufuhr der Gewässer wäre das Gebiet bedingt durch das Defizitklima eine Steppe!“, so die IgBlerin. Das Gebiet gehört zu den niederschlagsärmsten in Deutschland, häufig fallen nur 400mm Niederschlag, manchmal sogar weniger. So ist die jährliche Verdunstung größer als der Regen zuführt. Besonders beeindruckend findet Gabriele Höppner die Verknüpfung zwischen den Gewässern, dem Land und der kleinteiligen Landnutzung.

Mahd mit dem Kahn eingebracht

Lange vor dem offiziellen Besiedlungsdatum von 1725, das auf die sogenannte innere Kolonisierung durch König Friedrich Wilhelm I. zurückzuführen ist, hatten sich Siedler auf höher gelegenen Stellen im Sumpfgebiet niedergelassen. Mit der Legalisierung der Besiedlung der Burger Kaupen wurden jeder zuziehenden Familie rund 4 Hektar Land (12-20 Morgen) zugesprochen. Mit diesem Land mussten sie ihre Existenzen begründen und ihre Familien ernähren. In den  unzähligen Gewässern gab es reiche Fischgründe, auf den Wiesen wurde gutes Viehfutter erzeugt, auf kleinen höher gelegenen Äckern wurde Gemüse produziert. Bis zum Ende des 19ten Jahrhunderts gab es keine befestigten Wege. Transporte erfolgten auf dem weitläufigen Gewässernetz mit dem Kahn. Auch die Mahd wurde mit dem Kahn eingebracht.

Die Blockhäuser, so Gabriele Höppner, sind aus der Landschaft heraus entstanden und fügen sich harmonisch in sie ein. Alles, was die Natur zu bieten hatte, wurde genutzt. Selbst die typische türkisene Farbe „Viviand“ an den Türen und Fassaden wurde als Nebenprodukt der Raseneisenerzgewinnung genutzt. Hofensembles und Landschaft bilden eine Einheit und prägen das typische Bild dieser Burger Parklandschaft. Entsprechend lautet die Bezeichnung des in der Biosphärenreservatverordnung ausgewiesenen Landschaftsschutzgebietes auch „harmonische Kulturlandschaft“. Das kann von den heutigen Neubausiedlungen meist nicht behauptet werden; sie könnten austauschbar überall stehen und stellen keine regionaltypische Bebauung dar.

„Ein Mensch alleine kann nicht viel erreichen, doch viele gemeinsam können viel bewegen“. Diese Weisheit machte sich das Spreewaldhausteam zu Eigen. Die „bunte Truppe“ besteht aus rund 30 Personen, der „harte“ Kern aus zehn bis fünfzehn Menschen. Sie sind überwiegend selber Eigentümerinnen und Eigentümer eines Blockhauses im Spreewald und setzen sich für den Erhalt der gesamten Kulturlandschaft ein. Ihr Altersspektrum ist gemischt, sie kommen aus ganz verschiedenen Berufsgruppen, teils auch aus dem Handwerk und bringen ihre vielfältigen Kenntnisse in die Arbeit ein. Sie wollen mit ihrem lebendigen Beispiel zeigen, dass es sich lohnt, diese alten Häuser zu pflegen und zu erhalten.

„Niemand von uns leidet an Langeweile!“

Beim Wiederaufbau des Hauses der Annemarie Schulz haben viele Menschen mitgewirkt. Nachdem der Bausatz abgebaut und eingelagert worden war, mussten zunächst passende historische Ziegelsteine zusammengesucht werden. An vielen Samstagen fanden Arbeitseinsätze statt, rund 10.000 Ziegel wurden unter anderem aus einer Abbruchscheune geborgen und wiederaufbereitet. „Es ist nicht so, dass jemand von uns an Langeweile leidet“, betont Gabriele Höppner, „aber wir wollen, dass die Sache weitergetragen wird.“

Finanziert wurde und wird der Wiederaufbau als Leaderprojekt1 in mehreren Bauabschnitten. Es flossen Gelder aus ILE-Mitteln, von der Sparkasse Spree Neiße, vom Land Brandenburg und dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und zahlreichen privaten Spendern. Große Unterstützung gewährt immer wieder die Gemeinde Burg/Spreewald. Viele Mitglieder brachten unschätzbare Eigenleistung in den Wiederaufbau ein, und zahlreiche Firmen unterstützten das Haus ebenfalls. Eigentümerin des Grundstückes ist die IgB. Die Gesamtkosten des Wiederaufbaus werden sich vermutlich auf 250.000 Euro belaufen.

Auch Prominente der Region haben ihr Herz an das Projekt verloren. So bat der Burger Amtsdirektor Ulrich Noack, wie eingangs bereits erwähnt, anlässlich seines 60. Geburtstages um Spenden für den Verein. Landrat Dieter Friese des Landkreises Spree-Neiße hatte schon zu Beginn der Bauphase die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen und legte damals den Grundstein. Auch der jetzige Landrat Harald Altekrüger unterstützt den Verein aktiv mit seiner Schirmherrschaft. Durch seine Initiative erhielt der Verein zuletzt im vergangenen Frühjahr eine Spende von 10.000 Euro von der Sparkasse Spree-Neiße.

Organisation vor Ort ist notwendig

Durch die Unterstützung der Gemeinde Burg konnte für drei Jahre ein Mitarbeiter, Thomas Hirsch, über eine Kommunal-Kombi-Stelle eingestellt werden. Er kümmert sich um die Betreuung der Handwerker, von Besucherinnen und Besuchern, die Pflege des Grundstückes sowie die Organisation von Veranstaltungen. Zukünftig wird er auch die Archivierung des vorhandenen Bestandes übernehmen.

Nach der kompletten Fertigstellung wird das Haus zahlreiche Angebote vorhalten. Im Demonstrationsbereich wird zum Beispiel gezeigt, wie die alten Holzverbindungen hergestellt werden oder wie Türen und Fenster regionaltypisch aussehen. Fachvorträge über Schilfdächer oder „Technik im Hofbereich“ werden den Eigentümern der 600 Häuser Möglichkeiten des Erhalts ihrer Häuser aufzeigen. Groß geschrieben wird auch das Thema „wie verbinde ich das Typische des Blockbohlenbaus mit moderner Technik und mit Neu- und Anbauten?“

Im Haus wird es mehrere Räume geben. In der Werkstube werden praktische Arbeit an Beispielen, Veranstaltungen und Präsentationen stattfinden. Die Blockstube bietet Raum für Vereinstreffen und für Beratungen. In der Verkaufsstube soll eine Schauwerkstatt mit Verkaufsstelle eingerichtet werden. Wie sich alt und neu verbinden lassen, soll demnächst die Symbiose aus sichtbarer schwarzer Küche mit moderner Technik zeigen. Ins Erdgeschoss kommen später außerdem sanitäre Anlagen sowie ein Technikraum. Im Dachgeschoss werden neben dem historischen Fachwerkschornstein eine Ausstellungsgalerie, eine Dachstube mit Übernachtungsmöglichkeit sowie ein Lagerraum entstehen.

Spenden jederzeit willkommen

Wann das IgB-Spreewaldhaus endgültig fertig gestellt werden kann, hängt natürlich von der finanziellen Situation ab. Deswegen freut sich das Team über jede Unterstützung. Mittlerweile planen bereits weitere Engagierte, Gelder für das Haus zu organisieren. So sammelt beispielsweise der Zahnarzt Roland Kobel im Rahmen eines Burger Abendlaufes Spenden für die IgB. Der Fantasie seien hier keine Grenzen gesetzt….

Michaela Töpfer, Öffentlichkeitsreferentin der IgB

Spendenkonto:
Sparkasse Spree-Neiße, Kto.-Nr.: 3 000 038 565, BLZ: 180 500 00

Literaturhinweise:

Alfred Roggan: „Das Amtsdorf Burg und die Kaupenbesiedlung“,  Schriften des sorbischen Instituts,  2007, Domowina-Verlag, ISBN: 978-3-7420-2071-0
Erika Rauprecht: „Geschichte und Chronik von Burg im Spreewald“, 2002, Gemeinde Burg (Spreewald)

Heinz Dieter Krausch u.a.: „Burger und Lübbenauer Spreewald“, Institut für Länderkunde Leipzig, Bereich deutsche Landseskunde, Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar, 1994, ISBN: 3-7400-0933-0

Film von Iduna Wünschmann: "Häuser mit Gesicht und Seele", Bauernhäuser in Südbrandenburg, zu erhalten im IgB-Buchshop.

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1 LEADER (frz. Liaison entre actions de développement de l'économie rurale, dt. Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Lokale Aktionsgruppen erarbeiten mit den Akteuren vor Ort maßgeschneiderte Entwicklungskonzepte für ihre Region. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen. Aufgrund des erfolgreich verlaufenden Einsatzes als so genannte Gemeinschaftsinitiative in den Förderperioden zwischen 1991 und 2005 ist der LEADER-Ansatz seit 2006 als eigenständiger Schwerpunkt in die Mainstream-Förderung aufgenommen worden. (Quelle: Wikipedia)

 

 

Das "Triple" von links nach rechts: Gabriele Höppner, Jens Möbert, Petra Schulz
Informationstafel zum Projekt am Schlossberghof
Richtfest
Jens Möbert schlägt als "Bauherr" den Nagel ein
Richtfest: Ein Dankeschön an Amtsdirektor Ulrich Noack für seinen Spendenaufruf
Haus der Annemarie Schulz, Südwestansicht vor der Translozierung
Haus der Annemarie Schulz: Backsteingiebel vor der Translozierung
Fachwerkschornstein
Abbau des Hauses der Annemarie Schulz: Mit Metallplättchen gekennzeichnete Bohlen
Transport des Fachwerkschornsteins
Eingeritzte Jahreszahl in einem Balken aus dem Haus der Annemarie Schulz: ältestes nachgewiesenes Zeugnis der Kaupenbebauung
Nach dem gelungenen Abbau: Lagerung von Blockbohlensatz und Fachwerkschornstein auf dem Schlossberghof
Abbau von Ziegelsteinen an einer alten Scheune
Schwieriger Abbau der Eisenanker
Wer arbeitet muss auch schmausen - gemütliche Runde
Wiederaufbau Haus Annemarie Schulz, Einbau der geputzten Ziegel
Wiederaufbau: Der fertige Blockbohlenteil von innen
Das wieder aufgebaute Dach
Hof Falkenbach: einer der ältesten Höfe in der Burger Streusiedlung
Türe mit typischem blaugrünem Vivianit-Anstrich
Wiese mit Kuckuckslichtnelke
Fließ mit Kopfweiden