Hans-Jürgen Rach, Interview: "Mein Leben hat sich immer um Dörfer und ländliche Bauten gedreht."

Michaela Töpfer

Hans-Jürgen Rach wurde 1940 in Berlin geboren. Nachdem die Familie ausgebombt worden war, zog sie nach Mecklenburg. Er wuchs dort im ländlichen Raum auf und legte schließlich in Schwerin sein Abitur ab. Rach studierte zunächst an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar, später an der Humboldt-Universität zu Berlin Völkerkunde mit dem Abschluss „Diplom-Ethnograf“. Nach dem Studium arbeitete er 25 Jahre als Wissenschaftler am Institut für deutsche Volkskunde an der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Das Institut wurde nach der Wende abgewickelt. Es folgte ein Quereinstieg als Leiter der Denkmalbehörde in der Kreisstadt Beeskow, wo er sich 15 Jahre bis zu seiner Pensionierung engagierte. 

Hans-Jürgen Rach lebt bereits seit mehr als 35 Jahre mit seiner Frau Sigrid in einem 1920 nach Berlin eingemeindeten Dorf. Die beiden haben einen Sohn, drei Enkel und zwei Urenkel. Die ganze Familie wohnt dort in einem Radius von zwei Kilometern zusammen und versteht sich als sehr familiär. 

Sein Herz schlägt schon seit seiner Jugend für ländliche Bauten. Er hat sich vielfach um alte Landarbeiterkaten verdient gemacht, seine heimliche Leidenschaft sind jedoch strohgedeckte Häuser.

M. Töpfer: Wie ist deine berufliche Ausbildung verlaufen und welche Rolle spielen alte Häuser darin?

Hans-Jürgen Rach: Ich habe ja in Weimar an der Hochschule für Architektur und Bauwesen und später an der Humboldt-Universität in Berlin Völkerkunde studiert. Dort habe ich vieles über das Alltagsleben der verschiedenen Völker, einschließlich der Sitten und Gebräuche, aber auch des Bauens und Wohnens, ja, sogar über die Gewohnheiten der australischen Aborigines, gelernt. Mein spezielles Gebiet war das „ländliche Bauen“, und da ich kein Stipendium in Berlin bekam, habe ich gegen Bezahlung für meinen Professor Aufmaße von Deutschen Bauernhäusern gemacht. Sie wurden später zumeist in seinen Aufsätzen und Büchern veröffentlicht. Er wollte jedoch, dass ich nur die „schönen“ Bauernhäuser vermesse, und ich habe mich gewundert, warum er die Arbeiterhäuser auslässt. Hier in der Mark Brandenburg ist fast jedes zweite Dorf ein Gutsdorf mit entsprechend vielen Arbeiterhäusern. Also habe ich diese Häuser eigenmächtig mitvermessen und später meine Diplomarbeit über Landarbeiterhäuser geschrieben. Ich bin für den Professor in die Dörfer gefahren, habe im Gasthof übernachtet und die Aufmaße gemacht. Das dauerte meist lange, da fiel es gar nicht auf, dass ich die Arbeiterhäuser noch mitgemacht habe.

Ein Haus aufzumessen habe ich schon an der Universität in Weimar gelernt. Ein Kunstgeschichteprofessor und ausgebildeter Architekt der Bauhausschule hatte uns Studenten gefragt, ob wir bereit wären, eine Ordenskomturei aufzumessen. So war das erste Aufmaß meines Lebens die Filiale des Deutschen Ritterordens in Liebstedt bei Weimar zu einem Stundenlohn von 12 Pfennig. Das war eine tolle Aufgabe! 

Als Junge hatte ich mich in Schwerin im Naturschutz engagiert und wollte ursprünglich ländliches Bauwesen studieren. Ein Freund und ich waren damals ehrenamtlich als Naturschutzbeauftragte tätig. Wir haben die skandinavischen Vögel, die bei uns überwintern, mit dem Teleobjektiv fotografiert, dokumentiert und gezählt. Wir waren viel in den Dörfern draußen und haben die Anfänge der LPG`s direkt erlebt. Da entstanden riesige neue Ställe, die passten unserer Ansicht nach so gar nicht in die Landschaft. In meiner Nai-vität als Schüler, romantisch durch und durch, erhoffte ich mir, wieder die alten, strohgedeckten, mecklenburgischen Bauernhäuser als richtige Lösung für ländliches Bauen umsetzen zu können. In Weimar wurde ich dann aber für Brücken- und Talsperrenbau eingestuft. Ich bin noch heute ein großer Fan von tollen Brücken. Sie beeindrucken mich sehr, aber ich wollte sie nicht bauen. Und so kam ich vom ländlichen Bauen in die Geschichte und dann zum ländlichen Bauen in der Geschichte. Mein Freund ist übrigens Landschaftsarchitekt geworden.

M. Töpfer: Du hast es geschafft, in deinen 25 Jahren als Wissenschaftler immer wieder mit alter Bausubstanz zu tun zu haben. Wie hast du das angestellt?

Hans-Jürgen Rach: im Akademieinstitut ging es nur um reine Forschung. Mein damaliger Chef sagte, „wenn Sie jeden Monat einen Aufsatz und alle drei, vier Jahre ein Buch schreiben, dann sind Sie bei uns richtig.“ Ich war anfangs der Assistent meines Professors Werner Radig, für den ich damals die „Schöne Bauernhäuser-Aufmaße“ gemacht hatte. Er bereitete mit meiner Hilfe ein Buch über das Bauernhaus in Brandenburg und in Sachen-Anhalt vor. Es erschien 1965. Obwohl ich sehr viel an dem Buch mitgearbeitet hatte, erschien es unter seinem Namen, mir wurde gedankt. Die alten Professoren haben noch lange die Arbeiten ihrer Assistenten unter ihrem Namen veröffentlicht. Dann ging er in Rente und ein anderer Professor, Wolfgang Jacobeit, rief mich zu sich. Er plante eine Untersuchung in der Magdeburger Börde. Ich sagte zu und war anfangs sehr enttäuscht. Natürlich gab es dort viele Landarbeiterkaten, aber eigentlich schlug mein Herz doch für die strohgedeckten Häuser. Die fand ich nicht.

Die Region der Magdeburger Börde hatte fette Böden, sehr geeignet für den Zucker-rübenanbau. Jedes zweite Dorf hatte eine Zuckerfabrik und die Eisenbahnlinien zum Abtransport der Rüben liefen quer durch die Dörfer. Nachdem ich meine Enttäuschung überwunden hatte, habe ich mich doch in die Landschaft verliebt und mich fortan mit der Entwicklung des ländlichen Bauens in der Magdeburger Börde beschäftigt. Meine Dissertation lautet: „Über die Entwicklung des ländlichen Bauens in der Magdeburger Börde vom 18. Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg“. Wieder war ich bei den Häusern gelandet, doch es ging immer nur um nackte Forschung, und das genügte mir nie. Es gab eine gesellschaftliche Organisation, Kulturbund der DDR, dort habe ich mich dann eingebracht und ehrenamtlich bei der Aktion „Rettet unsere ländlichen Bauten“ mitgewirkt sowie bei der Erfassung wertvoller ländlicher Bauten mitgemacht. Ich wollte nicht nur im Büro sitzen und ein Buch schreiben, sondern auch praktisch arbeiten, dafür sorgen, dass die Häuser bewahrt bleiben.

Ich bin wochenweise in die Dörfer gefahren, und habe intensiv mit den Menschen geredet. Wenn man Häuser aufmisst, muss man das Vertrauen der Leute haben. Man geht durch das ganze Haus, Wohnzimmer, Speisekammer, jede Ecke wird angeschaut. Abends ging ich in die Dorfkneipe, und dann hieß es, „ach, da kommt der Heimatforscher“. Wenn ich denen erzählt hätte, dass ich von der Akademie der Wissenschaften komme, hätten sie mich wahrscheinlich nicht hereingelassen. Mich hat immer interessiert, wie die Menschen wirklich gelebt haben. Die großen politischen Weltereignisse kann ich in der Zeitung oder im Geschichtsbuch lesen. Aber wie haben die normalen, kleinen Leute gelebt, gegessen – das wollte ich dokumentieren. Wenn ich die Leute danach gefragt habe, hieß es immer, „bei uns war nischt!“. – „Ja, aber Sie haben doch geheiratet und Kinder bekommen. Wie ist denn das gewesen?“ – und dann fingen sie doch an zu erzählen.

Später wurde ich Leiter einer Abteilung unseres Instituts und habe dann insgesamt zehn Jahre die Untersuchungen in der Magdeburger Börde geleitet. Wir hatten auch Spezialisten für Sagen und Märchen und ganz andere Bereiche. Einer meiner Kollegen hat eine umfangreiche Arbeit über das Leben der Landarbeiter geschrieben, über ihren Alltag, ihre Lebensgewohnheiten, Geschichte von unten eben. Das wurde dann mit der Oral History  sogar in den alten Bundesländern Mode. Die fünf Bände, die ich mit meinem neuen Chef herausgegeben habe, wurden vor und sogar nach der Wende von den Kollegen aus den alten Bundesländern oft gelobt. Sie meinten, dass die Historiker der DDR überwiegend nur Propagandisten gewesen seien, doch die Untersuchung über die Magdeburger Börde wäre ausnahmslos gut. Das hat mich schon gefreut, ist aber zeitbedingt. 

Nebenbei habe ich natürlich immer als Hobby mit meinen Hausdokumentationen weitergemacht, in Berlin, der Mark Brandenburg und natürlich in der Magdeburger Region. Die Leute haben mich auch hineingelassen. Wir kamen mit dem Zug und sind mit Linienbus oder Fahrrad über die Dörfer gefahren. Wären wir mit dem großen Dienstauto vorgefahren, hätten sie gesagt: „Was wollen die von mir?“ Es gibt eine nette Anekdote. Ich war am Himmelfahrtstag, der in der DDR als „Herrentag“ begangen wurde, in der Börde und wollte einen Taubenturm aufmessen. Nebendran stand eine Baubude, und die Bauarbeiter riefen „Hey, Heimatforscher, komm` mal her!“ Da ich meine Bauleute kenne, habe ich gesagt, „passt auf, ein Bier auf den Tisch, vorher gibt es kein Wort von mir!“ Dann haben wir da gesessen und mir wurde klar, dass „Herrentag“ ist. Natürlich konnte ich am Ende des Tages auf keine Leiter mehr klettern. Doch ich erhielt eine alte Bauzeichnung mit Aufmaßen von einem der Häuser, die ich noch vermessen wollte. So habe ich zwei Tage Arbeit gespart, weil ich einen halben Tag gesoffen habe. Wenn du eine Weile in so einem Dorf lebst, machst du einfach alle Seiten des Lebens mit. 

M. Töpfer: Du bist nach 25 Jahren als Wissenschaftler nach der Wende hauptberuflich in den Denkmalschutz eingestiegen. Wie ist dir das bekommen?

Hans-Jürgen Rach: Es war eine Wonne, denn endlich hatte ich wieder eine schöne Arbeit. Unser Institut war zuvor abgewickelt worden. Die Wissenschaftslandschaft nach der Wende brauchte keine Ostwissenschaftler, die waren nicht mehr zu gebrauchen. Alle diese Abwicklungen wurden ja nicht fachlich, sondern politisch entschieden. Die Professoren, die mich überprüften, kannte ich alle. Sie fragten „Mensch, wie geht es dir denn?“, aber Arbeit für mich hatten sie keine. Als ich die Stelle als Leiter der Denkmalbehörde in Beeskow angeboten bekam, war ich 50 Jahre alt und hatte noch viel vor.

M. Töpfer: Du bist dann in einen alten Schäferkaten, ein altes Lehmhaus gezogen.

Hans-Jürgen Rach: Meine Arbeitsstelle lag rund 75 Kilometer Luftlinie von meiner Wohnung in Berlin entfernt. Zuerst bin ich täglich gependelt, doch das war im Winter mit Schnee- und Eisglätte zu anstrengend. Also habe ich da draußen nach einem Quartier gesucht. In einem Dorf sollte eine alte Fachwerkschule aus dem 18. Jahrhundert abgerissen werden, ich aber wollte sie retten. Der Bürgermeister sagte mir jedoch, dass dieses Objekt aus bestimmten Gründen abgerissen werden müsse, aber er hätte noch ein viel schöneres Haus, das nur aus Lehm bestehen würde. Wir haben es angeschaut, es stand leer, und der Bürgermeister sagte: „Da zieht sowieso kein Schwein ein!“ – „Doch, ich ziehe ein“, war meine Antwort. Es war einsturzgefährdet und baupolizeilich gesperrt. Weil ich einiges über Statik wusste, habe ich es dann gekauft. Es handelte sich um das Wohnhaus des Hirten für die Gutsschäferei. Dieses Ensemble war um 1800 errichtet worden, und zwar in der sog. Pisé-Bauweise, die von David Gilly (http://de.wikipedia.org/wiki/David_Gilly), dem Lehrer von Schinkel, besonders propagiert worden war. Die Preußen wollten damals Holz sparen und viele Häuser wurden nur mit Lehm erstellt. Der damalige Gutsbesitzer in dem Dorf Tauche war ein moderner Mann, kannte diese Technologie und hat für seinen Schäferhof ein Wohnhaus und einen Schafstall in dieser Lehmbauweise errichten lassen.

Als ich einzog, war alles dort sehr einfach. Ein Plumpsklo hinter dem Schafstall und ich musste aus der 200 Jahre alten Bude ein bewohnbares Haus machen. Ich habe es wie ein Denkmal behandelt, aber nicht unter Denkmalschutz gestellt, damit es hinterher nicht hieß: „Der Rach stellt sein eigenes Haus unter Schutz und kassiert die Fördermittel für sich selbst“. Das Haus bekam nach und nach eine Sammelgrube, eine Dusche, normale hygienische Bedingungen, die man heutzutage braucht. Was ich alleine machen konnte, habe ich auch gemacht, wie das Loch für die Sammelgrube gegraben. Dann kam eine Firma und hat mit dem Kran die Betonringe eingesetzt.

Für mein Leben in diesem Dorf war die Sanierung sehr wichtig. Die Leute haben gesehen, dass ich nicht nur in der Kneipe sitze. Sie haben mir viel Anerkennung ausgesprochen nach dem Motto: „Mensch, was du aus der alten Bude gemacht hast“. Und sie durften natürlich auch mal ins Haus reinkommen. In diesem Dorf (und nicht in Heidelberg!) habe ich mein Herz verloren. Ich habe es wochenweise bewohnt und bin an den Wochenenden zu meiner Familie nach Berlin gefahren. Das Haus hatte auch Auswirkungen auf meine berufliche Tätigkeit. Viele Leute aus den Denkmalbehörden lebten in einer schicken Neubauwohnung in Berlin mit Müllschlucker und allen Schikanen, und wollten den Dorfbewohnern einreden, dass sie ihr altes Zeug behalten sollten. Wenn ich Bauernhäuser in der Region retten wollte, habe ich die Leute zu mir in mein Lehmhaus eingeladen und gesagt: „Ich zeige euch mal, wie das geht“. Weil ich in diesem alten Schäferkaten wohnte, war ich einer von ihnen. Sie waren interessiert, sagten, “ach, so hast du das gemacht, und kennst du nicht jemanden, der sich mit Fachwerk und Lehm auskennt?“ 

M. Töpfer: Irgendwann hast du dieses Haus wieder verkauft. Warum?

Hans-Jürgen Rach: Als ich in Rente ging, mussten wir entscheiden, ob wir das Berliner Haus aufgeben und beide aufs Land ziehen. Vorher ging das nicht, weil meine Frau selber noch in Berlin gearbeitet hat. Unser Berliner Haus im ehemaligen Dorf Friedrichshagen ist auch sehr schön. Wir haben ein Grundstück mit 1.000 Quadratmetern mit Garten und Umland. Der Schäferkaten war nur ein „nacktes“ Haus ohne Grundstück. Am liebsten hätte ich beide Häuser behalten, und meine Frau hat mich zwei bis drei Jahre damit in Ruhe gelassen. Aber wir werden auch älter und haben uns letztlich für das Haus in der Stadt entschieden. Für mich war aber klar, dass meinen Schäferkaten nur jemand bekommt, der sich wirklich dafür erwärmen kann und dieses Haus liebt. Unter den 20 Bewerbern war dann jemand, der nicht davon sprach, was er alles umbauen würde und begeistert war. Da habe ich Glück gehabt, und er auch, weil er es sehr preiswert bekommen hat. Er hat dann drei, vier Jahre in dem Haus gelebt. Heute sind andere Leute drin, die mich dauernd anrufen: „Herr Rach, darf man das so oder so machen?“ Mein Herz schlägt immer noch für dieses Haus, obwohl wir es schon länger abgegeben haben. Für meine Frau war es auch nicht so einfach, das Lehmhaus abzugeben. Sie hat 25 Berufsjahre bei einer Ingenieursorganisation gearbeitet und einen Blick für Hausforschung entwickelt. Sie war bei vielen IgB-Exkursionen dabei, und alte Häuser und Hauslandschaften bereiten ihr Freude.

M. Töpfer: Wie erging es alten Häusern und Beständen in der DDR?

Hans-Jürgen Rach: Am schlechtesten ging es den Scheunen, sie hatten keine Funktion mehr, weil mit den LPG`s die Mähdrescher kamen. Von den über 200 strohgedeckten Fachwerk-Scheunen in Ostbrandenburg standen zur Wende noch zwei, und heute steht gar keine mehr. Es stehen nur noch massive Scheunen. Den Ställen ging es im Laufe der Jahre auch immer schlechter, weil größere Stallungen gebaut wurden und die alten Ställe ihre Funktion verloren. Am besten ging es noch den Wohnhäusern, denn sie blieben trotz LPG-Situation immer in Privatbesitz, obwohl die Eigentümer nicht viele Materialien für Reparaturen kaufen konnten. Im Unterschied zu Norddeutschland, wo Stall und Wohnhaus verbunden sind, sind sie im Brandenburgischen voneinander getrennt. Ein Teil des Baubestandes und der Dörfer hat schon arg gelitten. Ich habe versucht, den Leuten Mut zu machen, ihre Häuser trotzdem zu pflegen, aber mehr konnte ich auch nicht tun. Die größeren Bauern wurden häufig nach der Bodenreform enteignet. Viele sind in den Westen gegangen, dann standen die Höfe leer. 

Nach der Wende entstand eine ganz andere Situation mit zwei Extremen. Einige Häuser oder ganze Höfe sind aufgemotzt, aber andere werden noch mehr verschandelt als früher. In der DDR waren Armut oder Elend auch eine Art Denkmalpflege. Jetzt gibt es in den Baumärkten alles Mögliche, da werden die schönen alten Fenster rausgeschmissen und welche aus Kunststoff eingesetzt. Es gibt ein paar Ausnahmen wie den Luckehof (www.lucke-hof.de)  im Rathenower Gebiet. Doch die Mehrzahl der Dörfer sieht nicht besser aus als früher.

In unserer Region gab es viele Gutsdörfer. Ein Schloss, ein Gutshaus und dazugehörige Landarbeiterkaten für 20, 30 Familien, die für den Gutsbesitzer arbeiteten. Freie Bauern waren eine Minderheit, deswegen ist die bäuerliche Tradition nicht so groß. Die Regionen östlich der Elbe wurden erst im 12. und 13. Jahrhundert besiedelt. In jeder dieser Regionen gab es jemanden, der die Besiedelung begründete, weswegen sich diese Gutsdörfer so ausbilden konnten. Die Gutshäuser waren nach 1945 am meisten gefährdet. Viele wurden im Zuge der Bodenreform abgerissen, andere als Schulen genutzt. Sie waren nie im Privatbesitz, und so ging es anfangs vor allem darum, sie zu retten. Die Denkmalbehörden waren eher kunsthistorisch orientiert, das passte gut zu Kirchen und Schlössern. Aber so ein kleines Bauernhaus oder gar einen Landarbeiterkaten, darum brauchte man sich doch nicht zu kümmern, die konnten alle abgerissen werden. Da ich aber eine andere Meinung, nämlich eine kultur- und nicht kunsthistorische, hatte, schlägt mein Herz besonders für diese Häuser, die damals und auch heute noch vernachlässigt wurden.

Die Tendenz, Bauernhäuser nicht zu würdigen, war in beiden deutschen Staaten verbreitet. Ein kleiner Landarbeiterkaten oder eine kleine Schnitterkaserne sind zugegebenermaßen wirklich keine Schönheiten, aber doch trotzdem ein Stück Geschichte. Früher war auch niemand dafür, Bergarbeiterhäuser in Bergarbeitersiedlungen zu pflegen. Da hat sich die öffentliche Meinung zum Glück geändert. Die Wiedervereinigung hat sich wenig positiv auf den Prozess des Verschwindens dieser kleinen Häuser ausgewirkt. Aber es gibt ein paar positive Einzelbeispiele, worüber ich sehr glücklich bin. In Neuzelle, einem Dorf südlich Frankfurt (Oder), zum Beispiel gibt es ein Haus von 1780, welches nach der Wende ein Strohdach bekam, statt abgerissen zu werden.

M. Töpfer: Wie hat sich die Wende auf die alten Häusern ausgewirkt?

Hans-Jürgen Rach: Es war DDR-Politik, dass man mit Häusern und Wohnungen keine Spekulationen betreiben konnte. Mieten mussten niedrig sein. Das war der Nachteil für die kleinen Häuser. Ich hätte in einer Nobelgegend von Berlin ein Haus mit 12 Wohnungen geschenkt haben können. Aber ich war doch nicht blöd. Von dieser geringen Miete hätte man gerade einen Ofen reparieren können und lauter Schulden am Hals. Ein Haus muss doch gepflegt werden. Heute zeigen sie mir einen Vogel und sagen, hättest du es mal genommen. Für die alten Häuser ist es ein wahrer Segen, dass richtige Mieten kassiert und sie damit ge-pflegt werden können. Wenn ich heute durch Friedrichshagen gehe, ist es eine wahre Wonne, wie die Häuser aussehen. Aber in den dörflichen Bereichen ist das nicht der Fall.

Natürlich hatte die Umgestaltung nach der Wende viel größere Dimensionen als das kleine Bauernhaus, aber das gehörte eben auch dazu. Glücklicherweise hatte in meiner Zeit in Beeskow der Landrat viel für die Denkmalpflege übrig und sorgte dafür, dass ich einen Fonds bekam. Der Stadtbaudirektor kam als Bauingenieur auch nicht aus der Verwaltung, genau wie ich und der Landrat, der früher Tierarzt war. Wenn dann drei Leute an einem Strang ziehen, können sie etwas erreichen. So sind einige Häuser im Stadtgebiet gerettet worden, weil diese Leute hinter mir standen.

M. Töpfer: Wie kam es zu deinem Buch über die Berliner Dörfer?

Hans-Jürgen Rach: Unsere Arbeit in der Magdeburger Börde wurde aus finanziellen Gründen beendet. Wir sollten uns nur noch um Berlin kümmern. Weil ich keine Lust hatte, Berliner Mietskasernen zu bearbeiten, kam mir die rettende Idee, die Berliner Dörfer zu erforschen. Der Verlag, mit dem ich zusammenarbeitete, wollte auch die Westberliner Dörfer mit im Buch haben, um später dadurch an Devisen zu kommen. Die DDR war in jeder Hinsicht scharf auf Devisen. „Ja, aber wie soll das gehen?“,  fragte ich. „Soll ich mich vor die Mauer stellen und mit dem Fernglas nach Westberlin schauen?“ Ich konnte doch nicht reisen als DDR-Bürger. Doch der Verlag sagte mir, das könne man doch lösen, und besorgte mir einen Pass und ein Visum für Westberlin. Abends musste ich immer zurück in den Ostteil fahren. 

Als Junge habe ich in den Schulferien vor dem Mauerbau immer meine Oma in Berlin-Tempelhof besucht. Als sie zu DDR-Zeiten starb, durfte ich nicht zur Beerdigung in den Westen fahren. Und so führte mich mein erster Besuch in Sachen Berliner Dörfer im Westen direkt zum Friedhof. Dort habe ich meiner Oma eine Blume aufs Grab gelegt. Das war emotional sehr bewegend für mich.

Die Arbeit war schon ein Abenteuer. Auf einmal war ich ein Privilegierter und durfte nach Westberlin fahren. Ich hatte kein Westgeld und bin fast alle Strecken zu Fuß gelaufen, bis ich Blasen an den Hacken hatte. Irgendwann monierte der Verlag, dass die die Fotos aus dem Ostberliner Bereich alle so schlecht und die aus Westberlin so gut seien. Das lag nicht an den Fotos, sondern an den Häusern, war ein Abbild der Wirklichkeit. Mit den Mieten, die du im Osten bekamst, konntest du mit „Ach und Krach“ die Notreparatur am Dach schaffen, dann sahen die Häuser so aus. Das Buch hatte in Ost- und in Westberlin hohe Auflagen, was vermutlich mit meinem kulturhistorisch breiten Ansatz zu tun hatte. Ich habe sowohl in Ost- wie auch Westberlin die gesamte Breite der Baukultur beachtet, nicht bloß die Schlösser und Kirchen. Das war eine richtige Marktlücke, ohne dass ich es vorher erwartet hätte.

M. Töpfer: Du bietest ab und zu Exkursionen an. Wer nimmt daran teil?

Hans-Jürgen Rach: Die Exkursionen gehen zumeist ins ostbrandenburgische Gebiet von Berlin bis Frankfurt/Oder. Im Jahre 2011 waren wir allerdings im Rathenower Land. Ich kenne ein großes Territorium, weil ich damals für meinen Professor überall in der Region Häuser gemessen und gezeichnet habe. Die Teilnehmenden der Exkursionen haben mit großem Interesse die Häuser und Objekte besichtigt. Sie wissen, dass Hans-Jürgen Rach sich schon lange mit dem Thema befasst und immer was Neues dazu sagen kann. Zimmerleute zum Beispiel haben heute selten die Gelegenheit, Balken mit einem alten Beil zu beschlagen, und dann heißt es, „Ach, Jürgen,  du hast doch so ein altes Beil“, und dann kommen sie mit zur Exkursion, und ich erzähle etwas darüber. Es gibt bei vielen Menschen einen Nachholbedarf, sowohl bei den Handwerkern wie normal Mark Brandenburg-Interessierten. Sie wollen nicht immer nur die Paradepferde in Sanssouci in Potsdam besuchen. Da waren sie drei Mal, das reicht! Aber in Rathenow in die Scheune hineinzugehen und zu gucken, wie sich das Tor in der hölzernen Pfanne dreht, das interessiert sie (Vgl. Holznagel, Heft 6, 2011, Seite 49-56).

M. Töpfer: Warum sollen Menschen in alten Häusern wohnen?

Hans-Jürgen Rach: Die alten Häuser sollten nur bewahrt werden, wenn sie modern angepasst werden. Ich möchte nicht in einem strohgedeckten Haus wohnen, wenn es keine Toilette und fließendes Wasser gibt. Solch eine Umnutzung wird zwar von einigen Denkmalbehörden kritisch betrachtet, ich halte sie jedoch für notwendig. Die andere Perspektive ist das Freilichtmuseum. Da kann ich historisch originalgetreu bleiben. Aber wenn Leute darin wohnen wollen und sie sollen den Stall bewahren, obwohl kein Tier mehr darin steht und er keine Funktion mehr hat, muss er eine neue Funktion bekommen. Wenn ich zum Beispiel zwei Fachwerkscheunen habe, die eine soll abgerissen werden und ich kämpfe dafür, dass beide erhalten bleiben, dann habe ich eine Torsituation. Dann ist es doch egal, wie die Scheune genutzt wird. Warum soll sie keine Garage werden oder ich stelle mein Boot darin ab? Umnutzungen sind notwendig. Die alten Häuser haben ihre Wertigkeit, aber sie können nur überleben, wenn man ihnen eine neue verbesserte Funktion zugesteht.

Das gilt für alle diese ländlichen Häuser. Auch bei unserer IgB-Exkursion in der Eifel haben wir gesehen, dass die Häuser innen modernisiert werden. Die Denkmalbehörden sagen oft, es wäre nicht mehr original. Na und, in der Geschichte haben sich diese Bauten immer weiterentwickelt. Ich war fast 15 Jahre in Beeskow draußen, und viele sagten mir: „Sie sagen als Denkmalbehörde, dass sollte modernisiert werden“? – „Ja, wohnen Sie nicht darin?“ Wir haben Häuser verloren, weil nicht modernisiert werden konnte. Ich habe ja auch Niederlagen einstecken müssen. Einer wollte ein Haus kaufen und bewohnen, aber der Dachstuhl sollte um 20 Zentimeter erhöht werden. Es wurde nicht erlaubt, er hat gesagt, dann kaufe ich es eben nicht. Einige Monate später war es ganz verschwunden, abgerissen. Die Sturheit der Denkmalbehörde hat zur Vernichtung beigetragen. Da will ich doch lieber, dass es modernisiert und erhalten bleibt. Ich bin ein ganz engagierter Verfechter für Modernisierungen an historischen Bauten! Natürlich möchte ich nicht, dass das äußere Erscheinungsbild eines alten Gebäudes mit Kunststoff verkleidet wird. Man muss ein Lehmfachwerk auch weiterhin als solches erkennen. Ich habe meinen alten Lehmkaten wieder außen mit Lehm überzogen. Zwei Dörfer weiter wurde eine Scheune abgerissen, den Lehm habe ich mir geholt, eingeweicht und damit meine Fassade gestrichen. Es ist einfach, billig und sieht gut aus. Aber im Inneren wollte ich natürlich eine Dusche haben. Wenn ich da lebe, muss ich mich doch auch reinigen können und will nicht erst über den Hof laufen, wenn ich zur Toilette muss. Es gibt im Haus eine kleine Kammer mit kleinem Fensterchen, und da hinein habe ich meinen Sanitärbereich gebaut. Liebe zu alten Häusern heißt nicht stehenbleiben. Sie müssen sich auch weiterentwickeln dürfen. 

M. Töpfer: Du engagierst dich beim historischen Kochen. Was ist der Hintergrund?

Hans-Jürgen Rach: Ich arbeite mit dem Brandenburgischen Freilichtmuseum Altranft an der Oder nahe der polnischen Grenze. Da gibt es unter anderem die Unternehmung „Historisches Kochen“ mit mehreren polnischen und deutschen Kochgruppen. Ich gehöre mit zur Jury, und bewerte, wie die Gruppen das Essen präsentieren. Wenn die jungen Mädels da kochen, es liegt noch ein wenig Salz auf dem Tisch herum und sie fegen es einfach auf den Boden, greife ich ein. „Wenn ihr historisch kochen wollt, müsst ihr auch wissen, wie kostbar Salz ist. Da macht man so etwas nicht. Salz verschütten gibt Ärger, das hat doch einen Grund, warum solche Sprüche entstehen.“  Ich habe auch die schwarze Küche in diesem Haus mit begleitet und engagiere mich dort. Die Menschen sind mir ja genauso wichtig wie die Häuser, und zu den Menschen gehört auch das Kochen. Essen und Kochen sind ein Teil vom Wohnen. Manche fragen mich, ob ich jetzt sachfremd geworden bin, nein, gar nicht! Heutzutage geht das historische Kochen immer mehr verloren in Zeiten von Fertigessen. Selbst in der Fleischtheke gibt es schon gewürztes Fleisch, wie soll dann noch traditionell gekocht werden?

Das Leben früher war nicht nur schön, auch wenn mir beim Anblick gerade strohgedeckter Bauernhäuser das Herz aufgeht. Die Frauen, die damals in den Schwarzen Küchen am offenen Schornstein standen, hatten rote Augen vom ewigen Rauch. Es gab nur einen einzigen Kessel, und sie konnten nur Eintopf kochen. Natürlich war das keine Idylle. Stell` dir vor, du bekommst einen Monat lang nur Eintopf und wartest auf deinen Geburtstag, dass du einmal ein Zwei-Topf-Essen bekommst. Früher hatten die Leute einen Raum und zehn Kinder. Es gab einen Fragebogen über die geschlechtlich-ländlichen Verhältnisse auf dem Lande im 19. Jahrhundert. Wenn 10 Leute in zwei Betten liegen, ist das mit der christlich-sittlichen Moral nicht vereinbar. Die Pastoren haben gesagt, darüber können sie gar nicht schreiben. Der Hunger, die Kälte, das Frieren, die Dunkelheit, kein Geld, kein Arzt. Wir können uns viele Dinge gar nicht wirklich vorstellen.

M. Töpfer: Du appellierst dafür, viel mehr Alltagsgeschichten zu erzählen.

Hans-Jürgen Rach: In meiner Zeit in Beeskow hatte ich auch Kontakt zu Gymnasien. Da habe ich dem Kunsterzieher vorgeschlagen, dass die Schüler etwas über Fachwerk machen. Die Objekte konnten sie selber aussuchen, und dann sollen sie das künstlerisch umsetzen, was, war egal, mit einem Text dazu. Die Schüler wollten vorab ein paar Informationen von mir, und dann haben sie mit offenem Mund dagestanden. Das war so spannend für sie, auf einmal fanden sie Geschichte interessant. Eigentlich ist das ein Appell an die Schulbuchproduzenten, mehr vom Alltagsleben zu schreiben. Ich habe während des Häusermessens immer nebenbei mit den Leuten gesprochen, häufig mit den Frauen, weil sie oft länger leben als die Männer. Sie waren einsam und freuten sich, dass ihnen jemand zuhörte. Ich war manchmal von den Biografien so berührt, dass ich das Haus dreimal vermessen habe, weil ich abgelenkt war. Unglaubliche Schicksale, und wenn ich dann nach Berlin kam und vom Ohnsorg-Theater „das wahre Leben“ vorgeführt bekam, dachte ich immer: „Ihr lieben Autoren, ihr müsstet mal in die Dörfer fahren und euch erzählen lassen, wie das Leben dort tatsächlich verlaufen ist.“ Nur wenn man die gesamte Breite dörflichen Alltags beachtet, versteht man die jeweilige Spezifik des kleinen Bauern, des Handwerkers, des Tagelöhners, des russischen oder polnischen Saisonarbeiters, der Umsiedler, der Neubauern, der Leute, die nach 1945 in die Dörfer kamen und einen Neubeginn wagten. Das sind total spannende Biografien. Die Häuser und die Menschen sind immer eine Einheit für mich gewesen. Das ist sicherlich ein Grund dafür, dass ich die Bindung zu diesen Häusern bewahrt habe.

M. Töpfer: Wie kamst du zur IgB?

Hans-Jürgen Rach: Ich habe die IgB gleich nach der Wende kennengelernt. Damals lebte noch Kurt Brünjes. Er war bei uns in der Region, und anschließend habe ich eine IgB-Ausstellung zu uns in die Kreisverwaltung geholt. Da wurde mir der Vogel gezeigt, wir hätten doch ganz andere Aufgaben. „Nein“, sagte ich, „das gehört auch dazu.“  Ich bin sehr glücklich, dass es so eine Organisation gibt. Das hätte ich mir auch schon in der DDR gewünscht, einen Freundeskreis, der sich gemeinsam um die Pflege der historischen Bauten kümmert. Das ist ein Segen, weil die Aufgabe so wichtig ist. Diese wertvollen Baubestände werden immer seltener. Sie zu bewahren und zu pflegen ist eine tolle Aufgabe. Den staatlichen Denkmalbehörden sind historische Baubestände auch wichtig, aber es ist nicht dieses Engagement wie bei der IgB zu spüren.

M. Töpfer: Wenn du eine berufliche Bilanz ziehst – wie sieht sie aus?

Hans-Jürgen Rach: Ich bin mir all die Jahre treu geblieben mit einer Kontinuität, die ich als Junge, der die Strohhäuser toll fand, nie geahnt, gewollt oder geplant hätte. Es gibt Kinder, die haben früher mit der Modell-Eisenbahn gespielt, dann waren sie Lokomotivführer und dann Reichsbahndirektor. So kontinuierlich war es bei mir nicht. Doch letztlich hat sich mein Leben immer um Dörfer und ländliche Bauten gedreht.

Es war ein Glück, dass mich die Wende nach Beeskow verdrängt hat. Das waren meine schönsten Jahre. Ich hatte als Leiter der Denkmalbehörde auch die Burg in Beeskow und die Kirchen zu betreuen. Das sind ganz liebe Objekte für mich geworden, und ich bin heute noch im Förderverein Marienorgel in Beeskow.  2011 war die 500-Jahr-Feier, zu diesem Anlass habe ich die Chronik der Kirche nachdrucken und mit Fußnoten versehen lassen. Ich bin immer noch eng mit der Region verbunden, und es ist von daher für die Beeskower Leute nicht verständlich, dass ich meinen Schäferkaten aufgegeben habe. Aber diejenigen, mit denen ich intensiveren Kontakt habe, besuchen mich in Berlin und sagen: „Habt Ihr schon richtig gemacht.“ Es war auch eine Entscheidung für unsere Großfamilie.

Michaela Töpfer, IgB

Hans-Jürgen Rach
Berlin Friedrichshagen, Rathaus der Gemeinde bis 1899 (Zustand 1985), erbaut 1899, (Zustand 1985, Foto: Rach)
Berlin Kladow, Fachwerkscheune eines Bauernhofes, erbaut um 1820 (Aufmaß und Zeichnung 1986: Rach)
Berlin-Tegel, Kolonistenhaus, erbaut um 1780 (Zustand 1985, Foto: Rach)
Dahmsdorf Landkreis Oder-Spree, Wohnhaus eines Kleinbauern aus dem 1800 Jahrhundert (Zustand 1962, Foto: Rach)
Dahmsdorf Landkreis Oder-Spree, Wohnhaus eines Kleinbauern (Aufmaß und Zeichnung 1963: Rach)
Großmühlingen, Kreis Schönebeck, Taubenturm im Hof eines Mittelbauern, erbaut um 1780, (Aufmaß und Zeichnung 1970: Rach)
Hohenwarsleben, Kreis Wolmirstedt, Wohnhaus eines Großbauern, erbaut 1835, (Aufmaß und Zeichnung 1971: Rach)
Klein Germersleben, Kreis Wanzleben, Zweistöckige Kaserne für mehrere Landarbeiterfamilien, erbaut 1892/93 (Zustand 1970, Foto: Rach)
Stadtgebiet Ostberlin, Hans-Jürgen Rach im Gespräch mit einem örtlichen Bauern, 1984, Foto: Rohde
Radlow Landkreis Oder-Spree, Wohnhaus für 4 Landarbeiter-
Steinhöfel, Landkreis Oder-Spree, Wohnhaus für 4 Landarbeiter-
Das Haus der Rachs in Berlin (Foto: Rach)
Giebelsanierung am Lehmhaus in Tauche (Foto: Rach)
Sammelgrube in Tauche (Foto: Rach)
Sanierter Giebel des Lehmhauses in Tauche (Foto: Rach)
Straßenfront Lehmhaus Tauche (Foto: Rach)
Lehmhaus in Tauche im Winter (Foto: Rach)
Beeskow Marienkirche Luftbild (Foto: Stolte)
Luckehof Scheune Hofseite (Foto: Rach)
IGB-Exkursion, Backhaus Luckehof (Foto: Rach)
Luckehof Wohnhaus Hofseite (Foto: Rach)
Luckehof Scheune Gartenseite (Foto: Rach)